Umfrage Aktion von Nagold for Future

Glücklicherweise wird die Wichtigkeit des Schutzes unserer Erde zunehmend anerkannt.

Es ist allerhöchste Zeit zu handeln, unsere geschundene Erde ist nicht mehr gesund.

Wie verantworte ich mein Tun in einer gefährdeten Welt?

Sind Sie auch der Meinung, dass wir einzelnen alle etwas bewirken können und sollen?

Fragen zum Thema Ernährung:

  • Achten Sie beim Lebensmitteleinkauf darauf, dass Ihr Essen möglichst regional erzeugt wird und nicht weit mittels Lastwagen/Schiff oder Flugzeug antransportiert werden muss?

  • Und dass Sie Früchte, Gemüse, Beeren saisonal gekaufen und nicht das ganze Jahr über, da diese sonst sehr weit weg von uns angebaut werden und sicher nicht nur mit gesunden zugefügten Stoffen vor dem Schlechtwerden bewahrt werden müssen.

  • Wissen Sie, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum (vor allem bei Trockenprodukten) kein Verfallsdatum ist. Ich kann mit meinem Verstand, meinen Augen und meiner Nase beurteilen, ob die Ware noch gut verzehrbar ist?

  • Schränken Sie Ihren Fleisch-/Wurst- und Fisch- Verzehr aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse ein?

Treibhauseffekt verschiedener Ernährungsweisen pro Kopf und Jahr:

Vegan          (kein Fleisch, Fisch, Ei, Milchprodukte):          75 kg CO2

Vegetarisch  (kein Fleisch und Fisch):                                 289 kg CO2

Omnivor       („Alles Esser“):                                                   566 kg CO2

  • Falls Sie hin und wieder Fleisch kaufen, achten Sie auf die Haltungsform der Tiere?

Rinder scheiden das noch viel schädlichere Methan (als CO2) Gas aus; für das Herstellen von Viehnahrungsmitteln werden z.B. in Südamerika riesige Wälder abgeholzt, die doppelte Menge an Fisch und Fleisch wird bereitgestellt gegenüber dem, was schließlich verzehrt wird. Unserer Gesundheit kommt allenfalls ein geringes Maß an tierischem Eiweiß zu Gute. Schlussendlich sind die Tiere, die wir verspeisen, den Menschen sehr ähnliche Kreaturen, ausgestattet mit Psyche und Schmerzempfinden.

  • Lassen Sie gefrorene Lebensmittel einige Stunden im Kühlschrank liegen, bevor sie in den Kochtopf kommen, da diese Vorgehensweise Strom spart?

  • Bevorzugen Sie Bio-Produkte? Bio-Produkte haben eine bessere Umweltbilanz, sorgen für eine größere Artenvielfalt, belasten den Boden weniger – und sind inzwischen auch günstiger zu erhalten.

Fragen zum Thema Bekleidung:

  • Achten Sie beim Kleidungskauf auf die Herkunft, z.B. durch ein Fairwair Symbol?

  • Wie wichtig ist Ihnen das Material? Es gibt inzwischen viele Kleidungsstücke aus Bio-Baumwolle, Lyocell, Wolle mit kbA (kontrolliert biologischer Anbau). In konventioneller Kleidung können bis zu 70 bis 80 verschiedene chemische Schadstoffe enthalten sein.

  • Wussten Sie, dass der Inhalt von Kleidersäcken bzw. Sammelcontainern nur in geringen Mengen tatsächlich notleidenden Menschen zu Gute kommt? Ein Großteil der Kleidung wird billig ins Ausland verkauft und trägt zur Zerstörung der dortigen Kleidermärkte bei, was die Menschen dort noch mehr verarmen lässt; ein anderer großer Teil wird verbrannt. Deshalb ist es sinnvoll, Kleidung möglichst lange zu tragen, bzw. einige Bekleidungsstücke gerne mal in einem Second-Hand-Läden zu kaufen.

  • Ist es Ihnen wichtig, im Fachgeschäft einzukaufen? Eine Innenstadt verliert viel an Atmosphäre, wenn die Läden zu wenig besucht werden und in der Folge schließen. Das Bestellen im Internet vermehrt den PKW- und Lastverkehr; es kommt verschlimmernd hinzu, dass Zurückgeschicktes oft oder meist nicht rücksortiert, sondern weggeworfen wird.

  • Ist Ihnen bekannt, dass normal produzierte Lederschuhe mit dem Schwermetall Chrom gegerbt werden und es Alternativen dazu gibt, wie z.B. pflanzliche Gerbung, Stoffschuhe, Korkschuhe, Ananas, und Apfellederschuhe?

Fragen zum Thema Haushalt:

  • Wissen Sie, dass viele spezialisierte Reinigungsmittel (Bad-/ Küche/ WC) für Kläranlagen ein Problem sind, im Gegensatz zu einfachen Öko-Spülmitteln, noch besser Essig und Soda?

  • Ist Ihnen bekannt, dass außer Reinigungsmitteln auch Medikamente den Kläranlagen große Probleme bereiten? Auch deshalb wird das Grundwasser immer mehr mit Chemie belastet.

  • Haben sie schon davon gehört, dass es bei verschiedenen Erkrankungen möglich ist, statt konventioneller Medikamente zu Hausmitteln (Wickel, Kräuter, planzliche Medizin, ausgewogene Ernährung, viel Schlaf) zu greifen?

  • Sind Sie auch durch auf dem Boden rumliegende „Kippen“ genervt? In den Zigarettenfiltern sind Schwermetalle, die den Kläranlagen und dem Grundwasser Probleme bereiten. Es gibt die Möglichkeit, die Zigarettenenden in mitgebrachte Döschen zu legen, falls kein Mülleimer in der Nähe ist.

  • Ist Ihnen Stromsparen wichtig? Auch wenn es gar nicht um IHRE Kosten geht? z.B. brauchen Internetrecherchen, Streamingdienste in den Rechenzentren außerordentlich viel Strom. Eine Möglichkeit sind schaltbare Steckdosenleisten, die nach Benutzung ausgeschaltet werden. Stand by bei elektrischen Geräten verbraucht mehr Strom als Sie denken.

  • Können Sie sich vorstellen, im Wohnzimmer bis 20°C zu heizen – und wenn Ihnen das zu kühl ist, eine Strickjacke oder ähnliches drüber zu ziehen? Und in weniger genützten Zimmern nur bis 16°C – 18°C zu heizen?

  • Falls Sie Wohnungs- /Hausbesitzer*in sind: sind Sie mit den Fördermitteln zur Wohnungs- /Hausenergiesanierung vertraut?

  • Achten Sie darauf, die Spül- und Waschmaschine ganz zu füllen, bevor sie in Gang gesetzt wird? Dadurch sparen Sie Strom UND Wasser.

  • Ist Ihnen bekannt, dass es besser ist, 2 – 3 x täglich 5-10 min mit geöffneten Fenstern stoßzulüften, als „Dauerlüften“ mit gekippten Fenstern?

  • Wissen Sie, dass Plastik (aus Erdöl) von den vorhandenen Organismen nicht abgebaut werden kann? Deshalb muss darauf geachtet werden, es – wo nur möglich –

  • Ist Ihnen bekannt, dass nur knapp 10 Prozent des Plastikmülls weltweit recycelt werden? Ein viel größerer Teil landet in den Meeren, schadet dort enorm den Tieren und Gewächsen, letztendlich auch den Menschen.

  • Wenn Sie die Wahl beim Einkauf zwischen einem Spielzeug aus Holz oder Plastik haben, welches würden Sie bevorzugen? Warum genau dieses?

  • Können Sie einen Sinn drin erkennen, im Spülbecken einen Eimer stehen zu haben, den Sie ab und zu in den Garten entleeren?

  • Wussten Sie schon, dass Klebebänder aus Papier inzwischen richtig gut sind und Plastikklebebänder ersetzen können?

  • Schrecken Sie Plastikverpackungen z.B. beim Lebensmitteleinkauf ab?

  • Nehmen Sie zum Einkauf eigene Gefäße mit oder kaufen bei „Unverpackt-Läden“ ein?

  • Achten Sie darauf, wenn Sie ein neues Handy/ Smartphone kaufen, dass es einigermaßen nachhaltig produziert ist?

  • Ist Ihnen klar, dass auch beim Glasrecycling ein sehr hoher Energieaufwand betrieben werden muss?

Fragen zum Thema Verkehr:

  • Können Sie sich vorstellen, kürzere Strecken häufiger zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zu bewältigen?

  • Wenn Sie eine Reise planen, sind Sie bereit, an Umweltgesichtspunkte zu denken? Bei Flügen ist eine Kompensation, z.B. durch atmosfair möglich.

  • Wissen Sie, dass es Lobbygruppen für Radler*innen, Fußgänger*innen gibt, die Sie für einen Verkehrswandel unterstützen können? z.B. adfc, pro Bahn, Fuß e.V.

Fragen zum Thema Garten:

  • Können Sie beim Anblick eines vielfältigen Gartens Freude empfinden? Vielfalt bei den Pflanzen führt zu Vielfalt bei Kleinsttieren und Vögeln. Ameisen gehören zu den Insekten,- diese ehemals riesige Lebewesen- Gruppe wurde durch menschliche Einflüsse stark reduziert.

  • Sehen Sie ein, dass wir im Privatgarten unbedingt chemische Mittel weglassen müssen?

  • Ist Ihnen bewusst, dass aus Umwelt- und Tierschutzgründen häufiges Rasenmähen schädlich ist? Falls uns ein Halm- an Halm- Rasen als ldealzustand vorschwebt, müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass Kleinsttiere beim Mähvorgang verletzt oder getötet werden, dass unnötig Ressourcen verbraucht werden,- Lärmbelästigung für Nachbarn entsteht,- und dass nicht selten das Rasengrün trotz häufigen Mähens nicht ideal aussieht. Im Sommer leidet eine kurz geschorene Grasfläche viel mehr als eine weniger intensiv gepflegte. Es kann einen Kompromiss darstellen, dass mindestens ein Teil der Grünfläche stehen bleiben darf,- Blumen entwickeln sich allmählich von selbst.

  • Tierschonender sind Balkenmäher, die auch mit hohem Gras klarkommen.

  • Käme es für Sie infrage, Verschiedenes mit Nachbarn, Familie, Freunden gemeinsam zu nützen? Z.B. Gartengeräte, Swimming Pool, Trampolin, etc.

Die abschließende Frage: Sehen Sie das Folgende auch so? “Alles, was wir neu kaufen, wird produziert, dieser Vorgang verbraucht Ressourcen und Energie.”

Die hergestellte Ware muss verpackt und transportiert werden. Wir benützen/gebrauchen es und es wird „entsorgt“. (Beim Müll gehen die Umweltsorgen aber weiter.)

Was meinen SIE, wie sehr müssen wir die Not unserer Welt spüren, damit WIR ALLE uns Mühe geben, kleine Schritte in Richtung Rücksichtnahme auf unsere Erde zu tun?

Kommen wir mit mehr Bescheidenheit weiter?   (Weniger einkaufen, verbrauchen…)

Jede (r) kann ihren/seinen eigenen Teil beitragen. Auch wenn dieser winzig scheint, mit 80 Mio. oder 7 Mrd. Erdbewohnern multipliziert, werden auch kleinste Bemühungen gewichtig!

Es gibt Leute, für die ist Verzicht oder Sich-Einschränken ein Genuss.

Es gibt NICHTS, was ihnen wirklich fehlt.

Haben Sie für sich auch Ideen, was Sie konkret in Ihren Gewohnheiten ändern könnten und bereit sind, es zu tun??

Passiert es Ihnen, dass Sie NOCH GUTES wegwerfen?

Können Sie es ertragen, dass insbesondere in Deutschland sehr viele Neubaugebiete entstehen? (Die Flächen gehen der Landwirtschaft, der Natur und dem Wald verloren.)

Wie können wir mit dem großen Problem umgehen? Z. B. sollte Aluminium auch am liebsten gar nicht verwendet werden,- es braucht äußert viel Energie, es herzustellen,- ganz abgesehen davon, dass es aus medizinischer Sicht Schäden im menschlichen oder tierischen Körper verursachen kann. „WAS BLEIBT ÜBRIG, WAS DÜRFEN WIR ÜBERHAUPT NOCH?“

Haben wir Menschen uns zu weit von der Natur entfernt?

(Wir sind extrem auf sie angewiesen!)

Herzlichen Dank für Ihre Zeit und Ihre Gedanken.

Nagold for Future, April 2022

Eines unserer Hauptanliegen:  Müllvermeidung

Dazu haben wir Nagolder Restaurants angerufen, Essen bestellt, Taschern und Körbe mit Schüsseln gepackt. Die Restaurants füllen das warme Essen in die sauberen Gefäße. Wir haben so viele Möglichkeiten in Nagold, dass die meisten Nagolder mit dem Fahrrad zum nächsten Restaurant fahren können.  Ruft an – fragt! Es schmeckt doppelt so gut in eigenen Gefäßen. Guten Appetit.

Von Ute Elsässer

Angesichts der sehr großen Problematik der Strom- Gewinnung ( Atom- Strom, Braunkohle, Windräder..) sollten wir uns bemühen, unseren Stromverbrauch wenigstens EIN BISSCHEN zu verkleinern.
Da gibt es etliche Möglichkeiten: Unsere Raumtemperatur drosseln,- elektrische Geräte öfter ausschalten.
PCs und Mobiltelefone verbrauchen auch indirekt über die Rechenzentren sehr viel Strom.
Dauerlüften ist nicht klug,- ab und zu sollten alle Fenster aufgerissen werden, nach einigen Minuten wieder geschlossen.
Bei Sptizenverbrauchszeiten,- Montag und Dienstag etwa 10 bis 12 Uhr,- sollte nicht gewaschen und gebügelt werden,- es kann auch zu anderen Zeiten stattfinden.

Wasserkocher werden mit der Wassermenge befüllt, die tatsächlich gebraucht wird,- nicht immer ist das Erreichen der 100 Grad nötig.

Auf konventionellen Herden ( nicht Induktion ) lässt sich das Eier- Kochen auch sparsam gestalten: Die Eier werden mit kaltem Wasser fast bedeckt,- Platte an, wenn das Wasser kocht, Strom ausschalten,- nach 3 Minuten sind die Eier wachsweich,- bleiben sie vollends im Heißen liegen, werden sie hart.

Kühlgeräte länger als unbedingt nötig offen stehen zu lassen ist Energie- Verschwendung.

Wollt Ihr Tiergefrorenes auftauen für den nächsten Tag, nehmt es am Abend aus dem Tiefkühlfach und legt es in den Kühlschrank. Erstens braucht der Kühlschrank dann weniger Strom, zweitens musst Du es am nächsten Tag nicht in der Mikrowelle auftauen.

PLASTIK vermeiden,- zumindest versuchen, es einzusparen

Kunststoffe ( fast ein schönes Wort )werden  immer mehr zu unserem “ Welt- Problem“ ; also sollten wir uns Strategien überlegen, wie wir mit weniger Plastik in der Anschaffung auskommen könnten.Dieses Material wird aus Erdöl hergestellt. Das bedeutet, wir Menschen sind dabei, die Ressource, die sich in Millionen Jahren gebildet hat, rasch, im Übermaß zu verbrauchenWeiter bedeutet das für uns, dass wir Plastik, dort wo vermeidbar, einsparen müssen,- auch wegen der daraus resultierenden Müllberge.

Die Gefäße, die nach kurzer Dauer ihren Sinn erfüllt haben,- auch To- Go- Becher,- sind weglassbarbar.

Da das  gesamte Waren- Angebot auf der Nachfrage basiert, lässt sich vieles durch unser Einkaufsverhalten beeinflussen.  Kein Gemüse oder Beeren in der Plastik- Schachtel,- Getränke und Milch- Produkte in wieder  befüllbaren Glas- Flaschen

Es gibt immer noch lobenswerterweise Leute, die mit Seifen aus der Papier- Verpackung auskommen,- sie nehmen sie auch zum Haare Waschen.

Ein Plastik- Kinder- Spielzeug weniger………..Kosmetik ohne Mikro- Plastikteile…Brauchen wir für alles ein Gerät,- oder ein neueres,- obwohl das alte noch gut ist?Für funktionale Sport- oder Regenbekleidung gibt es mittlerweile Firmen, die diese relativ ökologisch produzieren können.

Leider wird zur Zeit nur etwa die Hälfte unseres Plastikmülls recycelt,- der Rest wird verbrannt,- abgelagert oder exportiert.

Fische nehmen im Meer treibendes Plastik auf,- sehr viele verenden  daran.Plastik in Menschen?   Wahrscheinlich ist es krebserregend.

Die wertvollen Bemühungen jedes einzelnen zielen auf die erstaunliche Tatsache,  dass,  wenn jede ( r ) nur ein paar Folien  im Jahr weniger verbraucht,  es TONNEN an Plastik- Einsparung ausmacht!

Kunststoff abbauende Organismen hat unsere Natur nicht.

Es kann Spaß machen, mitzudenken,- sich einzuschränken.

Wäsche

Wir als VerbraucherInnen können bereits durch die Wäschepflege einen großen Einfluss auf die Umwelt- Auswirkungen unserer Kleidung nehmen: Waschen bei niedrigen Temperaturen, genaue Dosierung des Waschmittels, volle Beladung der Waschmaschine und Trocknen ohne Gerät.

Auch die Häufigkeit des Waschvorgangs lässt sich überdenken.

Da  Montag und Dienstagvormittag am häufigsten gewaschen wird, wäre es vom Stromabnahme- Pensum her besser, diese Arbeit zu anderen Zeiten zu tun.

Putzmittel

Spezial- Reiniger ( Bad,- Glas,- Backofen,- Grill………….) haben in ihrer Zusammensetzung bedenklichere Stoffe als zum Beispiel Spülmittel.Soda und Essig gehören zu den verträglichsten sehr guten Mitteln überhaupt.Verstopften Abflüssen kann mit Soda und Essig zu gleichen Teilen geholfen werden.Nach der Eingabe eine halbe Stunde darauf mit viel heißem Wasser nachspülen!

Das Mindest- Haltbarkeits- Datum
..es ist kein Verfalls- Datum. Es kann dumm sein, nur nach dieser Angabe sich zu richten. Sehr viele Produkte sind über dieses Datum hinaus noch einwandfrei. Wenn etwas gut aussieht, ebenso riecht und schmeckt, gibt es keinen Grund, nur wegen dem erreichten Mindesthaltbarkeits- Datum eine Ware wegzuwerfen.

Gschirr Take-Away Input BUND Nagold 13.04.

Unsere wichtigen Spinnen

Spinnen sind so nützlich, dass sie nicht getötet werden sollen,- schon gar nicht eingesaugt. Wahrscheinlich leben sie im Staub- oder Laub- Sauger verletzt noch eine Weile bis sie ersticken.

Wenn sie nicht im Haus geduldet werden, sollten sie mit einem großen weichen Tuch oder mit einem Besen  am besten in einen trockenen Eimer gestreift,- ins Freie befördert werden.
( Bei Frostgraden kommen sie am besten mit einem pflanzlichen Unterschlupf zurecht.)

Amphibien

Im Frühjahr sollte nach FALLEN am und ums Haus geschaut werden: In Lichtschächten am Haus überwinterten eventuell kleine Tiere wie Insekten, Igel, Frösche oder Kröten. Falls sie kein schräg eingelegtes Brett oder eine andere Hilfe haben, verenden sie dort.

Ähnliches gilt für die Wasserabzugs- Schächte am Straßenrand: Sind da Salamander, Mäuse oder Kröten drin, ist es ihnen gegenüber sehr nett, sie vorm Verhungern zu retten. Der Metallrost ist zwar sehr schwer,- aber abhebbar.

Falls Sie mit dem kommenden Frühling eine „Pflanzlust“ spüren: Vielleicht wollen Sie dran denken, dass vielerlei Pflanzen einer vielfältigen Tierwelt nützen!Vögel, Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten werden es danken!! Besonders auf Bienen und Wildbienensind wir dringend angewiesen!!

Als besonders bienenfreundlich tun sich Die blau blühenden Phacelia und Boretsch hervor,- auch der sehr spät im Jahr blühende Efeu ist sehr wertvoll,-UND „Keinen Garten ohne Brennnesseln!“

Eine gute Pflanzung darf dicht sein,- es ist unnötig, dass offener Boden `rausschaut!

Ganz hartnäckige Gewohnheit:  Wir gehen aus dem Haus und nehmen unseren Geldbeutel, Handy und Schlüssel mit. (was fehlt?  eksaM :))

Es fehlt:  Tasche, Behälter in der Tasche. Unterwegs oder im Laden fällt es uns dann ein.      Tasche!!

Aus dem Nagolder Gemüsemarkt werden alleine von den zwei Gemüseständen Mikerler und Kaiser wöchentlich zwischen 5000 und
10 000 Plastiktüten (dünnes Mikroplastik) hinausgetragen, nach kurzer Zeit landen sie im gelben Sack. Der wird nur teilweise recycled, zum Teil verbrannt oder landet im Meer. Nehmt eine Tasche oder ein Netz mit. Es gibt kleine Netze, in die man Bohnen, Feldsalat u.a. einfüllen kann.   Die Gemüsehänder warten darauf!

In Deutschland werden jährlich 160 Milliarden Papiertüten verbraucht, ca 1 Stunde benützt, dann zerknüllt und weggeworfen. Oft mit Farbe bedruckt. (Kleiner Spaß: Zähl mal bis 160 Milliarden, Du wirst es bis zum Ende Deines Lebens nicht schaffen…)

Die Bekleidungs-Industrie gilt mittlerweile als eine der schmutzigsten Sparten,- ökologisch,- wie auch von den sozialen Gegebenheiten der ArbeiterInnen her gesehen..„Wer teuer kauft, spart..“ Oft, nicht immer, ist Hochpreisiges hinsichtlich den Herstellungsbedingungen und Materialverwendung besser als Billiges.

Auch lässt sich lässt sich durch verringertem Verbrauch sparen.Ein Großteil des Kleidersack- Inhalts wird verbrannt. Mit auf die Art weitergegebener Ware lässt sich meist nichts Gutes tun.

Was das Textil- Recyceln angeht, ist dies mit reinen Stoffen,- keine Mischgewebe,- eher möglich.Oeko- Baumwolle, Lyocell / Tencell, Milchfaser, Modal und Viscose sind Stoffe, die zu den Natur- Verträglichsten gehören.Wenn Sie keine für Sie schädliche Chemie in ihrer Kleidung wollen, bürgen GOTS-, Bluesign,-, Oeko- Tex oder Cradle to Cradle- Zertifizierungen dafür.

Fernsehsendung 8.3.2021 :  Es wird dargestellt, wie Wälder gebrandrodet werden um Kautschukplantagen anzulegen.
Runderneuerte Reifen haben heute dieselben Qualitätsstandarts wie Neureifen!  Und zwar zu 100%.
Zur Runderneuerung werden nur 30% des Kautschuks gebraucht.  Altreifen werden verbrannt. Runderneuerte Reifen sind preiswerter.
Fazit:  Nur noch runderneuerte Reifen kaufen! – schlau!

SAVE PAPER – THINK BEFORE YOU PRINT

Das Wasser vom Salatwaschen zum Blumengiessen benützen

Sammeln!  Christa und Lena nehmen sie bei Gelegenheit entgegen und unterstützen damit krebskranke Kinder

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